Ma-I Valera

Undine, Mönch

Description:

Charakter
Name: Ma-I Valera
Rasse: Undine
Gesinnung: Rechtschaffend Neutral
Klasse: Entfesselter Mönch
Gottheit: Irori (Gott der Geschichte, des Wissens und der eigenen Perfektion)

Bewegungsrate
Land: 9 Meter / 6 Kästchen
Wasser: 9 Meter

Attribute
Stärke: 13 → 1
Geschicklichkeit: 17 → 3
Konstitution: 13 → 1
Intelligenz: 12 → 1
Weißheit: 19 → 4
Charisma: 10 → 0

Volksmerkmale:
- Amphibie
- Vitalisierende Erfrischung
- Kälteresistenz: 5

Mönch
- Schlaghagel
- Betäubender Schlag : 2 mal pro Tag
- Waffenloser Schlag
- Entrinnen

Initiative:5

Rüstungsklasse: 18
Berührungsangriff: 14
Überraschungsangriff:15
Kampfmanöver: 16

TP: 16

Wahrnehmung: 9

Sinne
Dunkelsicht (18m)

Rettungswürfe
Zähigkeit: 4
Reflex: 6
Wille: 4

Heldenpunkte: 2

Talente
Stufe 1: Waffenfinesse
Stufe 1 BT: Ausweichen
Stufe 2 BT: Kampfrefelexe

Offensive
Grund Angriffs Bonus: 2
Nahkampf: 5
Fernkampf: 5
KMB: 3

Waffen:
Waffenloser Kampf: 1W6 Schaden

Fertigkeiten:
*Akrobatik : 7
*Beruf
*Auftreten
Bluffen
Diplomatie
*Einschüchtern
*Entfesselungskunst
*Fingerfertigkeit
Fliegen
*Handwerk
Heilkunde
*Heimlichkeit : 7
*Klettern
Magischen Gegenstand benutzen
Mechanismus ausschalten
Mit Tieren umgehen
*Motiv erkennen : 9
*Reiten
Schätzen
*Schwimmen
Sprachenkunde
Überlebenskunst
Verkleiden
*Wahrnehmung: 9
Wissen (Adel und Königshäuser)
Wissen (Arkanes)
Wissen (Baukunst)
Wissen (Die Ebenen)
Wissen (Geographie)
*Wissen (Geschichte): 6
Wissen (Gewölbekunde)
Wissen (Lokales)
Wissen (Natur)
*Wissen (Religion): 6
Zauberkunde

Wesenszüge
- Reaktionsschnell
- Ehrbare Faust der Gesellschaft

Ki-Vorrat
Stufe 2: 0 Punkte

Sprachen:
-Gemeinsprache
-Aqual
-Halblingisch

Wunschliste
Mönchsrobe
Schutzring
Amulett der mächtigen Fäuste

Bio:

Für manche Wesen der Welt ist das Wasser nur eine Möglichkeit etwas zu trinken oder sich zu waschen. Solche Wesen werden nie die Bedeutung einer Welle oder das Geräusch des Regens in seiner richtigen Form wahrnehmen können. Bei mir ist es anders. Ich liebe, nein, ich verehre das Wasser in all seinen Bestandteilen. Egal ob es sich dabei um Eis oder um normale Flüssigkeit handelt, ich habe eine gewisse Verbindung dazu. Zugegeben, hat mein Volk auch eine sehr starke Bindung zu diesem Element. Wir sind Undinen,
Geboren wurde ich in der Stadt Merelah, welche eine Insel auf dem großen, weiten Meer ist. Es gab eine Besonderheit an mir: Ich sprach als Kind sehr lange nicht. Ich bevorzugte es, die Sachen, die ich zu sagen hatte mit meinem Körper auszudrücken und so erlangte ich recht schnell eine große Selbstbeherrschung, was meinen Körper angeht. Ich hatte in meiner Kindheit nicht viele Freunde gefunden. Die meisten ärgerten mich aufgrund dieser Besonderheit, doch mir machte dies wenig aus. Solange ich mit mir im Reinen bin, bin ich zufrieden. Ab meinem 40. Lebensjahr fing ich dann auch an zu sprechen. Doch auch da nicht besonders viel. Ein älterer Mann, aus unserer Insel sprach mich daraufhin an, ob ich Lust hätte ein Künstler des Kampfes, also ein Mönch zu werden. Ich willigte ein, und damit fing ich auch mein Studium an. Sein Name war Brelan und er lehrte mir, die Kunst der Meditation, was das Ki ist und wie ich meinen Körper zu einer Waffe machen kann, ohne in einem Kampf selber getroffen zu werden. Es vergingen ein paar Jahre und ich lernte sehr viel, doch irgendwann wollte ich einfach mehr. Ich hatte schon viel von der Hafenstadt Satama gehört, in der sich ein Tempel befindet, bei dem ich mehr lernen könnte, doch kännte ich einfach so meine Heimat verlassen? Diese Frage plagte mich eine Zeit lang. Manchmal verbrachte ich einfach mal gerne ein paar Tage in Satama und so auch an diesem einen besonderen Tag. Ich saß am Ufer und meditierte. Als ich fertig war blickte ich mich um und sah eine ältere Frau in meiner Nähe, welche mich ansah und dann auf mich zuging. „Hast du Sorgen, mein Kind?“ Ich blickte sie an. „Nun ja, manche Entscheidungen im Leben sind nicht besonders einfach.“ „Möchtest du mir davon erzählen? Meine Name ist Marea.“ Ich war mir unschlüssig, doch nach kurzem Zögern fing ich an, ihr meine Dilemma zu erklären. Sie hörte mir zu und blickte mich Verständnisvoll an. Als ich fertig war antwortete sie: „Aber manchmal sind Veränderungen gut. Und wenn du deinen Lieben so am Herzen liegst, dann werden sie es auch verstehen.“ Ich war mir nicht sicher. Schließlich würde ich dann meine Familie und mein Volk verlassen, doch es gab eine gewisse spirituelle Anziehungskraft, der es für mich wichtig erscheinen ließ, dass ich meinen Weg des Lebens in diese Richtung mache. Ich guckte zweifelnd. Sie legte behutsam und fürsorglich ihre Hand auf meine Schulter. „Jeder hat einen eigenen Lebensweg, meine Liebe. Auch du. Und das ist nichts wofür man sich schämen muss.“ Ich nickte ihr dankend zu und in diesem Moment wurde mir auch klar, dass sie Recht hatte. „Danke, ihr habt mir sehr geholfen.“ Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen „Das freut mich sehr“ Ich meditierte noch etwas am Ufer. Marea versuchte noch eine Weile mit mir zu meditieren, bevor sie sich dann verabschiedete.
Nach diesem Ausflug, bin ich dann wieder nach Hause geschwommen und suchte meine Eltern auf. Ich erklärte ihnen meine Situation und dass ich mich dazu entschieden hatte, die Ausbildung im Tempel in Satama zu beginnen. Sie reagierten sehr verständnisvoll. Sie erklärten mir, dass es in ihren Augen nur eine Frage der Zeit war, dass ich diesen Weg gehen würde. Schon am nächsten Tag brach ich auf. Ich verabschiedete mich noch von Brelan, der wirklich sehr stolz auf mich, als seine ehemalige Schülerin zu sein schien und von meinen Eltern. Alles, was ich auf dem Weg zum Tempel bei mir trug, war etwas zu Essen, ein bisschen Gold für den Notfall, meine Kleidung und eine Flasche, in der ich noch Wasser aus meinem Heimatdorf füllte.
Als ich am Tempel ankam, ging ich dem nächsten Mönch entgegen, so wie ich es von Brelan gelernt hatte. Ich verbeugte mich wortlos, und er verbeugte sich dann ebenfalls. Er ging in eine Richtung und ich folgte ihm.
Und dann begann meine Ausbildung. Zunächst mussten alle Lehrlinge ihre Wertsachen und allen Luxus aufgeben. Diese Dinge wurden gut verwahrt und würden und in 12 Jahren nach unserer fertigen Ausbildung wiedergegeben werden, da wir dann die eigene Weisheit hätten, ob wir diese Gegenstände brauchen würden oder eben nicht.
In dem ersten Jahr hatten wir viel Unterricht, in den Bereichen Lebensphilosophie, Traditionelle Medizin, das Yin/Yang- System, die verschiedenen Religionen, dem Ki und der Anatomie des Körpers. Das zweite Jahr war dann eher praktisch. Wir lernten unsere Energietore zu öffnen, die richtigen Dehnübungen, verschiedene Atemtechniken, die Standmeditation und die übliche Meditation. Das komplette dritte Jahr meditierten wir. Im vierten Jahr lernten wir die Grundübungen des Kampfes, wie man die Atem- und Dehnübungen verbinden kann und wie wir uns schnell und genau bewegen können. Das komplette 6. Jahr widmeten wir der richtigen Kampfkunst. Danach meditierten wir vom 7. bis zum 12. Jahr fünf Jahre lang und dann war es vollbracht. Ich merkte natürlich schnell, dass Brelan mir nur einen kleinen Bruchteil der Dinge hier beibringen konnte, doch trotzdem schlug ich mich sehr gut. Am Anfang waren wir 20 Lehrlinge, doch nur 4 von uns schafften es und ich war dabei. Wir wurden in die Gesellschaft eingeführt und konnten uns nun richtige Mönche nennen. Wir bekamen unser Hab und Gut wieder. Ich meditierte, was mein nächster Schritt hier sein würde, doch dann kam ein Bote zu mir und wies mich an nach Ereftea zu reisen. Er sagte, dass es sehr wichtig sei. Ich sah es als gute Gelegenheit an, mich selbst zu erweitern und meine eigene Perfektion zu erreichen, indem ich dieser Aufgabe nachging. Also fing ich noch am gleichen Tag an mich auf den Weg zu machen…

Ma-I Valera

Ceres Ophira